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Das Wintervorzelt – Besonderheiten und Tipps

Schlagworte: Wintercamping, Winterurlaub, Winterurlaub Wohnmobil, Wintervorzelt, | Kategorie: Allgemein

Das Wintervorzelt für das Wohnmobil unterscheidet sich von dem, das Sie im Sommer benutzen, gleich in mehrerlei Hinsicht. Möchten auch Sie im Winter campen, haben wir interessante Informationen dazu für Sie.

Klein, aber fein

Das Wintervorzelt ist deutlich kleiner als das, das Sie im Sommer benutzen. Es erstreckt sich häufig nur über die Hälfte oder ein Drittel der Seite Ihres Wohnmobils, und es ist auch weniger tief als das Sommervorzelt. Tatsächlich brauchen Sie hier auch weniger Platz: Sie werden kaum Ihre geruhsamen Abende hier draußen verbringen wollen. Zum Ausziehen von Skikleidung und Abstellen von Winterausrüstung reicht es aber allemal. Die geringe Größe des Vorzelts ist vor allem der Tatsache geschuldet, dass auf einem kleineren Dach weniger Schnee lasten kann. Auch weist das Zelt eine andere Form auf: Das Dach ist direkt am Wohnmobil noch relativ gerade, sodass Sie die Tür problemlos öffnen und schließen können. Die meisten Modelle weisen dann aber einen Knick auf, sodass der Schnee leicht herunterrutschen kann.

Wintervorzelt: Die Kälte bleibt draußen

Das Wintervorzelt ist aus dickem PVC gefertigt und sorgt dafür, dass die Kälte nicht unmittelbar in das Wohnmobil kriechen kann. Es hat verdeckte Reißverschlüsse und ist komplett wasserdicht und sowohl kälte- als auch UV-beständig. Da es mit Andruckstangen und oft auch mit Schaumstoffpolstern am Wohnmobil befestigt ist, zieht es nicht kalt hinein. Allerdings ist das Zelt dank dieser Eigenschaften nicht atmungsaktiv. Sie müssen es also sorgfältig lüften, damit sich kein Kondenswasser bildet.

Augen auf beim Zeltekauf

Wenn Sie ein Wintervorzelt für Ihr Wohnmobil kaufen möchten, werden Sie feststellen, dass die Preisspanne sich von rund 400 bis ca. 2000 Euro erstreckt. Achten Sie bei den günstigeren Modellen darauf, was für ein Gestänge dabei ist: 25 Millimeter Durchmesser sollten die Stangen schon haben, um der Schneebelastung standzuhalten. Fahren Sie in Gegenden, in denen sehr viel Schnee zu erwarten ist, können Sie auch zu Stangen mit 28 oder gar 32 Millimetern Durchmesser greifen. Manche günstigen Modelle haben kein starkes Gestänge – das müssen Sie dann extra kaufen. Und noch ein Tipp: Zwei Eingänge erlauben es Ihnen, stets auf der wind- und schneeabgewandten Seite einzutreten.