Eine Reise mit dem Wohnmobiel – Auf der Suche nach Wasser (Tage 7 – 9)

Schlagworte: Caravaning, Nieseunterwegs, Tagebuch, Urlaub mit dem Wohnmobil, | Kategorie: Allgemein

Hoch hinaus

Heute ist eine große Wanderung geplant – es geht auf die Marschnell Alm, die in einer Höhe von 2213 Metern liegt. Also keine Müdigkeit vorschützen! Der Hund war begeistert von einer Almziege, die ihrerseits fasziniert schien, und jagte Hasen hinterher. Je höher wir stiegen, desto weniger Bäume und mehr Wind gab es. Auf der Alm lag gar noch Schnee! Hier haben wir eine herzhafte Vesper eingenommen, und dann ging es wieder bergab. Abends waren wir ziemlich müde, aber zum Glück haben wir am Pankratzer Stausee einen wirklich schönen Platz für die Nacht gefunden. Und im Stausee war Wasser!

 

Auf Schusters Rappen

Am nächsten Morgen nach dem Frühstück am See hieß es: Auf nach Meran! Hier wollten wir die Gärten von Trautmannsdorf besuchen, aber dort wurde der Hund nicht eingelassen. Daher liefen wir in die Stadt und machten eine Pause bei Espresso und Apfelstrudel. Um Meran herum gibt es viele wunderschöne Wanderwege. Wir haben als erstes den Panoramaweg gefunden und sind auf ihm zum Dorf Tirol marschiert. Das Mittagessen bei absolut beeindruckender Aussicht war lecker. Über den Sonnenweg, den Winterweg und den Sissiweg haben wir schließlich insgesamt fast 20 Kilometer zurückgelegt und waren abends entsprechend erschöpft. Für den Parkplatz an Trautmanns Gärten haben wir für den ganzen Tag nur 3,50 Euro bezahlt.

 

Eine letzte Bergwanderung

Die vergangene Nacht steckte uns ein bisschen in den Knochen: Wir hatten an einem Flussufer gehalten, doch der starke Verkehr hatte uns kaum schlafen lassen. Trotzdem wollten wir heute eigentlich von Riffian aus den Mutkopf besteigen. Als wir feststellten, dass dessen Gipfel in dichte Wolken gehüllt waren, haben wir davon aber abgesehen. Wofür hatten wir denn das Wohnmobil? Wir sind einfach der Sonne hinterhergefahren und in Andrian bei Bozen gelandet. Das ist ein sehr hübscher kleiner Ort, von dem aus wir auch auf einen Berg steigen konnten. Er war nicht besonders hoch, aber steil. Das Schild, das vor Bären warnte, haben wir erst auf dem Rückweg gesehen! Als gegen Mittag die Sonne verschwand, nahmen wir das als Zeichen zum Aufbruch. Unsere Fahrt geht zu Ende, aber wir nehmen viele schöne Eindrücke mit. Gerne bald wieder!