Eine Reise mit dem Wohnmobiel – Auf der Suche nach Wasser (Tage 4 – 6)

Schlagworte: CaravaningX, Nieseunterwegs, Tagebuch, Urlaub mit dem Wohnmobil, | Kategorie: Allgemein

Dem Wasser nach

Wenn es am schönsten ist, soll man weiterziehen, und so verabschiedeten wir uns am nächsten Morgen von unserem paradiesischen Fleckchen am Lago d’Idro. Nach einem leckeren Frühstück mit tollem Ausblick auf den See ging es weiter in Richtung Lago di Ledro, den wir mittags erreichten. Bei 19 Grad und Sonnenschein wanderten wir um den tiefblauen See herum. Als gegen Abend Gewitterwolken aufzogen, hatten wir bereits Pizza gegessen und konnten so einen gemütlichen Abend im Wohnmobil verbringen, während draußen der Regen prasselte. Gemütlich!

Plötzlicher Wassermangel

Nach dem Frühstück am nächsten Tag (auf der anderen Seeseite, der Morgensonne wegen) ging es weiter in Richtung Tennosee oberhalb des Gardasees. Zum Gardasee selbst wollten wir nicht, wir haben ihn nur im Vorbeifahren aufblitzen sehen. Am Tenno bezahlten wir erstmalig Parkgebühr, und dann kam die Ernüchterung: Es war kaum Wasser da. Nach einem Spaziergang entschlossen wir uns zur Weiterfahrt. Doch auch der Movenosee hatte kein Wasser, obwohl es regnete. Daher peilten wir als nächstes den Lago di Santa Giustina an. Die Fahrt dorthin durch die Weinberge war herrlich, doch auch dieser See war beinahe leer. Was war da bloß los? Wir fuhren weiter in Richtung der kleineren Seen Coredo und Tavon und hatten endlich Glück: Sie führten Wasser und boten darüber hinaus eine tolle Aussicht auf schneebedeckte Gipfel im Hintergrund. Genächtigt haben wir auf einem stillen Platz in der Schlucht darunter.

Schöne Landschaften

Wir sind doch noch einmal durch die Weinplantagen an den Lago di Santa Giustina gefahren – so weit kann man ja sonst nicht in einem See hineinlaufen. Trotzdem zog es uns bald weiter, und wir landeten am Canyon Rio Sass am Lago Smeraldo. Hier gab es endlich nicht nur viel Sonnenschein, sondern auch kristallklares Wasser! Nach einem ausgiebigen Spaziergang ging es weiter an den Felixer Weiher, der voller Frösche war. Die Tour war wirklich schön. Über Lana ging es danach an den Zoggler Stausee, der – keine Überraschung – kaum Wasser hatte. Da der Tag aber recht lang gewesen und wir müde waren, haben wir uns dennoch einen Platz zum Übernachten im Ort St. Waltraut gesucht. Morgen ist auch noch ein Tag.